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2099 Meilen Abenteuer: Mit dem Wohnmobil durch die USA (Reisebericht)

 

Wir, dass sind Jenny und Chris. Beide 24 Jahre jung waren im Mai 2016 das erste mal ein Abenteuer mit dem Wohnmobil auf unserem Roadtrip durch den Südwesten der Vereinigten Staaten erlebten.

INHALTVERZEICHNIS
REISEBERICHT 2099 MEILEN ABENTEUER

Dieser Artikel ist Teil unseres Reiseberichtes „2099 Meilen Abenteuer“.

  1. Teil I „2099 Meilen Abenteuer“ vom 6. August 2016 (diesen Teil liest du gerade)
  2. Teil II „Reisebericht aus San Francisco ist mehr als Hippies & Golden Gate Bridge (dieser Artikel)
  3. Teil III „Reisebericht: Entlang des legendären Highway 1“

Monatelange Vorplanungen und Vorbereitungen waren dem Tag vorausgegangen, auf den wir 169 Tage warten sollten. An Christi Himmelfahrt ging es dann endlich los, um drei Uhr in der früh. Zugegebenermaßen nicht meine natürliche hoch… Zeit. Doch unsere Fokker 70 der KLM in Düsseldorf [DUS] sollte nicht lange auf uns . warten.

Ready for take off

Nachdem wir länger in Amsterdam-Schiphol [AMS] über das Rollfeld fuhren als wir tatsächlich flogen (wir sind auf der „Polderbaan“ gelandet), trieb uns der Hunger in einen dieser wunderbaren Airport Backshops. Prompt waren wir um knapp 13€ ärmer. Als Gegenwert erhielten wir nur eine kümmerliche eingebackene Wurst die uns traurig entgegenblickte, eine Banane und eine Sprite und einen Kaffee.

"Frühstück"

„Frühstück“

Das sollte uns eine Lehre für den Rückflug sein, der uns zu einem ausgedehnten Aufenhalt in Schiphol führen sollte. Dazu aber später, in einem anderen Teil. Wie ausgestorben war das Gate, an dem wir auf das Boarding in „unsere“ Königin der Lüfte warteten. Eine 1990 „erstzugelassene“ 747-400 (PH-BFG auf FlightRadar24) standgerade frisch aus Nairobi [NBO] angekommen und schaute freundlich ins Gate.

Economyhölle

PH-BFG am Gate in Schiphol

Knapp elf Stunden haarten wir in der Economyhölle aus, auch wenn der Service an Board bei KLM durchaus ein gutes Preis-/Leistungsniveau hat, als wir endlich inSan Francisco landeten. Glücklicherweise brachten Jenny und Ich nicht nur zwei große Koffer, zig Kissen und Elektronikgadgets mit in die USA – sondern auch ein bisschen Vorerfahrung was die Immigration Controll betrifft. Da wir bereits letztes Jahr in New York waren, konnten wir als „returning ESTAs“ einreisen.

Einreise in das land der unbegrenzten möglichkeiten
San Francisco Intl Airport

San Francisco Intl Airport

Erfreulicherweise war jene Schlange, wesentlich kürzer. Kurz vor Ende der Schlange wird man auf mehrere Schalter aufgeteilt, in der Hoffnung so wie letztes Jahr zusammen an einen Schalter gehen zu können traten wir vor und wurden prompt Abgefertigt. Nein wir sind noch nicht verheiratet, und so wurde ich angeraunzt gefälligst zurück in die Schlange zu gehen und auf meinen eigenen Schalter zu warten.

Kein Problem, kurz darauf stand ich bereits am nächsten Schalter. „What happened? Why were you sent back?“ – Not my wife yet. – „Alright, have a nice trip then“. Das wars! Für mich, ich war durch und konnte bereits in Richtung Baggage Claim aufbrechen als Jenny sich noch zahlreiche Fragen über sich ergehen lassen musste. Wie lange seien wir zusammen, wann wollen wir zusammenziehen, was sie berufliche mache und und und… Scheint so, als hätten die Officer ein Gespür dafür wer aus einer Reisegruppe das bessere Englisch beherrscht.

das zeitreise-phänomen der pacific time zone

Erste Eindrücke von der Bay Are

Unsere innere Uhr tickte bereits unaufhaltsam Richtung 23 Uhr als wir den Flughafen verlassen hatten. Denn die Zeitverschiebung bis San Francisco beträgt satte 9 Stunden! Es dauerte nicht lange, da kam unser gutgelaunter Hottleshuttle Fahrer vorbei und brachte uns sicher ins Bay Landing. Leider war unser Zimmer noch nicht ganz fertig – wir dafür aber umso mehr. Es galt noch einen ganzen Nachmittag und Abend totzuschlagen, das Tagesziel auf unserer Agenda war mindestens bis 19 Uhr wachzubleiben um nicht gänzlich dem Jetlag zum Opfer zu fallen

Erste eindrücke von kalifornien – oder: die neuentdeckung des fastfoods

Du bist jetzt am anderen Ende der Welt, unbeschreiblich weit weg von dem was dich jeden Tag umgibt. Richtig bewusst wurde mir das, als ich den Fernseher im Zimmer einschaltete und zwischen Dauerwerbesendungen und Wahlkampfdebatten (und das schon im Mai!) und viel viel Werbung tatsächlich den alltime favorite FRIENDS entdeckte.

Cheeseburger bei In-n-Out

Cheeseburger bei In-n-Out

Um aber nicht direkt in einen komatösen Schlaf auf dem hervorragenden Hotelbett zu fallen, entschlossen wir uns sofort aus dem Hotel raus an die frische Luft an Bay Area zu gehen und abermals auf die Jagd nach was essbarem zu gehen wurden wir im nahgelegenem „In-n-Out Burger“ fündig. Hier bekommt man superfrische, hammerleckere Burger und Fries zu einem erschwinglichen Preis. In-n-Out spezialisiert sich auf eine kleine Karte, wenig Auswahl – dafür aber umso frischer, umso leckerer und das bei einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis. Kein Wunder das die Riesen McDonalds und Burger King in Kalifornien kein Bein mehr an die Erde kriegen. Denn einen In-n-Out außerhalb Kaliforniens vergebens, der Hausinterne Qualitätsstandard gibt vor das dass Fleisch nur aus der eigenen Metzgerei in Baldwin Park (Los Angeles County) stammen darf und innerhalb von 24h nach Schlachtung in der Filiale sein muss.

If Youre going to san francisco

Im nächsten Teil erfahrt ihr mehr von unseren ersten Eindrücken in San Francisco!

Weiterlesen in Teil II
Wie war euer erster eindruck von kalifornien, lasst mich an euren erfahrungen teilhaben und hinterlasst einen kommentar 🙂

 

 

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