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Edinburgh in 2 Tagen erleben

Da saß ich nun wieder am Flughafen und konnte es kaum abwarten in den Flieger zu steigen. Ich liebe den Moment, wenn das Flugzeug startet und man den wohl bekannten Boden verlässt. Hier kommt mein kleiner Bericht zu meinem Edinburgh-Trip:

FLUG mit Ryanair

Am Flughafen Frankfurt Hahn angekommen haben wir erstmal realisiert, dass nun zwei Tage voller Abendteuer vor uns liegen. Bei jedem neuen Reiseziel kommt in mir eine leichte Nervosität hervor und ich fange an zu spekulieren, was mich an meinem Zeil erwarten könnte. Nun gut, los zum Check-In und ab in den Wartebereich. Nicht lange gewartet ging es auch schon los und das Flugzeug flog entgegen des Sonnenuntergangs.

Angekommen in Edinburgh

Dank dem Internet wusste ich, dass wir den Airlink Express-Bus 100 Richtung Waverley Station nehmen konnten. Was allerdings mit 4,50£ nicht ganz günstig ist, aber nachts um 23:00 ist das eher weniger von belang. Der Blick aus dem Bus: Unbeschreiblich. Wir fühlten uns wie im Harry Potter Film. Einfach außergewöhnlich schön. Natürlich musste in diesem Moment Google Maps nicht funktionieren und wir fanden erstmal den (eigentlich sehr kurzen) Weg ins Hostel nicht. Wir haben statt 10 Min. einfach 30 Min. gebraucht und sind wohl jeden Umweg gelaufen der sich bot.

High STreet Hostel

Dank Hostelworld haben wir für 49£ ein günstiges Hostel mitten in der Stadt gefunden. Angekommen im Hostel haben wir schnell eingecheckt und sind in unser Zimmer. Als wir im Zimmer ankamen, lag dort nur ein (wie sich später herausstellen würde) schlafender Amerikaner und ein ekeliger Geruch: Schweiß. In dem 6er Zimmer waren 4 Männer, die alle nicht besonders ordentlich waren, wie es schien. Nun gut, noch schnell zum 24h Kiosk und was zu trinken für die Nacht gekauft und kurz danach lernten wir auch schon Amerikaner Nr. 2 im Zimmer kennen. Dieser war gottseidank so nett und lieh uns sein Ladegerät, da wir uns überhaupt keine Gedanken darüber gemacht haben, dass es andere Steckdosen in Schottland gibt. Bei dem Gespräch mit ihm, welches bis 4 Uhr morgens dauerte, stellte sich heraus, dass sie drei Amerikaner auf Europatour waren und dies nun ihr letzter Stop ist bevor es wieder zurück in die USA ging.

Tag 1 – Stadt erkunden

Nachdem die Nacht sehr kurz war, machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg um die Stadt und vor allem das Schloss zu erkunden. Unser Hostel lag direkt an der Royal Mile, so mussten wir n
ur den Berg Richtung Burg hoch laufen. Für 17£ p.P. durften wir es nun besichtigen. Kurz nach dem Eingang ist ein kleiner abgesperrter Bereich, dort wird um 13 Uhr immer die Kanone abgefeuert (wir haben natürlich bis 13 Uhr gewartet und uns das nicht entgehen lassen). Neben dem kleinen Museum der schottischen Kriegsgeschichte, den Gefängnissen und der kostenlosen Whiskyprobe, konnten wir uns schließlich auch die schottischen Kronjuwelen anschauen. Insgesamt waren wir knapp 3 Stunden dort und haben gefühlt kaum was gesehen, da es einfach riesig ist.


Die Royal Mile ging es nun also wieder abwärts. Auf dem Weg hinunter fiel uns noch die „Real Mary King’s Close“ Kirche auf, da wir ja Zeit hatten schlenderten wir also hinein. Wirklich beeindruckend und im ersten Moment auch sehr komisch, da sie – anders als andere Kirchen – den Altar nicht „vorne“ hat, sondern in der Mitte.

Mittlerweile war es ca. 15 Uhr und mein Magen meldete sich mit einer Bitte: Nachschub! Direkt am Hostel gab es verschiedene Läden und haben so am ersten Tag direkt den ersten ausprobiert: Byron! Die Burger waren klasse und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte (10£ für einen Burger mit Pommes und Getränk).

Gestärkt und glücklich gingen wir ins Hostel und ruhten uns etwas aus. Mittlerweile war es ca. 18 Uhr und da wir uns am Vorabend mit unseren Zimmergenossen verabredet hatten, wollten wir vielleicht doch nicht im gemütlichen Hoodie weggehen. Also eine Runde shopping!

Nach einer mageren Ausbeute in den Geschäften, gingen wir in die Whistlebinkies Live Music Bar. Eine große Auswahl an Bier und Schnäpsen warteten dort auf uns sehnlichst getrunken zu werden. Gegen 3 Uhr machten wir uns auf den Weg ins Hostel.

Tag 2 – Letzte Sehenswürdigkeit und Abreise

Bis 10:30 mussten wir aus dem Hostel raus sein. Also haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und sind mit den Jungs frühstücken gegangen. Ein wirklicher Geheimtipp: Spoon! Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns, da die Jungs zum Flughafen mussten. Wir hatten allerdings noch ein straffes Programm vor uns. In der Nähe unseres Hotels gab es einen kleinen Markt in einer alten Halle. Dort wurde handgefertigter Schmuck, Bilder und andere schottische Souvenirs angeboten. Nach einem kurzen Abstecher zu Starbucks ging es in die Scottish National Gallery. Dort werden Bilder der Renaissance, des Barocks und vieler anderer Epochen ausgestellt. Kleiner Tipp: Die Ausstellung ist kostenlos. Vor der Gallery ist ein großer Park bei dem wir uns nach dem Besuch in die Sonne legen konnten und das Wetter genießen konnten.

Wir hatten nachdem noch 2 Stunden Zeit bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Um die Zeit noch etwas zu nutzen, machten wir uns einfach fußläufig auf den Weg um uns Edinburgh noch etwas anzusehen und Bilder zu machen.

Um 17 Uhr machten wir uns wieder mit dem AirLink Bus auf Richtung Flughafen. Eingecheckt und ab ging es in die Lüfte nach Frankfurt.

Planung

Da es ist nicht mein erster Trip war, hatte ich schon ein bisschen Übung. Hier eine kleine Aufstellung der Kosten:

Flug: mit Ryanair

Hinflug (Frankfurt Hahn – Edinburgh) 14,99€ p.P.
Rückflug (Edinburgh – Frankfurt Hahn) 14,99€ p.P.

Parkplatz: Für den Parkplatz am Flughafen haben wir 9€ bezahlt.

Hostel: gebucht über Hostelworld:

High Street Hostel
für zwei Personen (2 Nächte): 49,28£ (ca. 60€)

Essen: Insgesamt haben wir ca. 50€ in den zwei Tagen für Mahlzeiten ausgegeben.

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2 Kommentare

  1. Marie 10. Juli 2017

    Hey,
    schöner Beitrag. Hört sich nach einem tollen Trip an!

    Liebe Grüße

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