Buy the ticket, take the ride.

Trier

Trier – für mich eine ganz besondere Stadt. Ich lebe hier seit 2014 und kann es eigentlich als meine zweite “neue” Heimat bezeichnen. Die Stadt ist umgeben von wunderschönen Weinbergen und ist bekannt für seine alten Monumente.

Warum ich diesen Beitrag erst jetzt schreibe: Für Trier ist dieses Jahr ein ganz Besonderes; es dreht sich alles um Karl Marx. Er wurde vor 200 Jahren in der Brückenstraße geboren, in der sich heute ein Museum befindet – dazu später mehr.

Seightseeing – was ist ein muss?

Auf jeden Fall die Porta Nigra. Zu einem kleinen und erschwinglichen Preis könnt ihr diese auch von innen besichtigen. Außerdem würde ich euch hier tatsächlich eine Stadtführung empfehlen. Trier hat viel zu erzählen und die Stadtführer vermitteln dies wirklich super. Wenn ihr auf eigene Faust Trier erkunden wollt – auch kein Problem. Hier ein Vorschlag meinerseits wie ihr eure Tour planen könnt:

  1. Porta Nigra (p.P. 4.-€, ermäßigt 3.-€)
  2. Karl Marx Statue
  3. Hauptmarkt
  4. Trierer Dom + Liebfrauenkirche
  5. Basilika + Kurfürstliches Palais + Palastgarten
  6. (Rheinisches Landesmuseum (p.P. 8.-€, ermäßigt 6.-€))
  7. Kaiserthermen (p.P. 8.-€, ermäßigt 6.-€)
  8. Karl-Marx-Haus (p.P. 5.-€, ermäßigt 3.50€)

Kleiner Tipp: Wenn ihr das Museum an der Porta Nigra (Simeonstift nicht die Porta Nigra), das Rheinische Landesmuseum, das Bischöfliche Museum am Dom und das Karl-Marx-Haus berichten möchtet gibt es bis Oktober eine Kombi-Karte für alle 4 Museen. Preislich liegt diese bei 20.-€ (ermäßigt 18.-€).
Alle genannten Museen befinden sich ebenfalls auf der genannten Route, ihr müsst also keinen Umweg laufen sondern evtl. nur mehr Zeit einplanen.

Trier ist eine wirklich kleine Stadt, ihr braucht kein Auto oder Bustickets. Alles, bis auf die Uni, ist Fußläufig erreichbar. Ihr schafft diese aufgeführte Route in ca. 6 Stunden; mit Pausen. Hier könnt ihr euch noch die Route für euer Handy herunterladen.

Karl-Marx-Musum ©wherever.at

Kneipenstadt

Trier ist eine Kneipenstadt. Hier gibt es außer unzähligen Kneipen nur wenige Clubs, wo ihr hingehen könnt. Wenn ihr also Trier erleben wollt, stellt euch auf eine große Kneipentour ein. Mit direktem Blick auf die Porta Nigra, kann ich euch das Täglich empfehlen.

Wenn ihr wirklich gut und günstig Essen gehen wollt und mittwochs ein paar Cocktails trinken möchtet solltet ihr auf jeden Fall das New Mintons (Jakobstraße 13, Trier) ansteuern.

Eine besondere Atmosphäre gibt es in der Kellerkneipe Cubiculum – sehr geschätzt von den Studenten und Einheimischen. Tatsächlich ist diese Kneipe am Wochenende fast immer rand voll – zum Leute kennen lernen perfekt.

Ein weiterer Tipp ist auf jeden Fall noch das Coyote Café (Nikolaus-Koch-Platz 5, Trier). Dort gibt es eine große Auswahl an Burgern, Pitas, Steaks usw. Im Sommer kann man dort auch draußen sitzen.

Unterkünfte

Trier kann sich mit sehr vielen Hotels schmücken, die wirklich schön sind. Für jeden Typ ist also etwas dabei! Am Hauptbahnhof (nah zur Innenstadt) befindet sich ein B&B, welches erst vor kurzen eröffnet hat. In der Stadt selbst, gibt es alles was das Herz begehrt von gehoben bis einem standard Zimmer. Ante Porta wurde mir mehrmals empfohlen von Freunden, die uns in Trier besucht haben.

Das einzige was in Trier wirklich fehlt sind Hostels. Das was hier angeboten wird ist die Jugendherberge an der Mosel. Wurde auch neu gebaut und dieses Jahr erst eröffnet – ist allerdings auch immer schnell ausgebucht.

highlights günstig erleben!

In Trier gibt es seit ein paar Jahren eine wunderschöne Aussichtsplattform von der man auf Trier blicken kann. Damit ihr euch den Touri-Bus sparen könnt, nehmt einfach den Bus. Die Linien 4 und 14 fahren alle 15 Minuten vom Hauptbahnhof (Richtung: Universität Campus 2 oder Pluwig) ab. Am Wochenende und abends fährt die Linie 85. Einfach bei “Petrisberg Aussicht” aussteigen und genießen. (Stück den Berg runter fährt der Bus auch wieder zurück.) Zudem könnt ihr von dort aus, auch in das Amphitheater hineinschauen, welches ansonsten einen kleinen Obolus verlangt.

Einer meiner Schnappschüsse von der Aussichtsplattform!

Nähe zu Lux

In Trier selbst solltet ihr niemals tanken, die Spritpreise sind enorm hoch im Vergleich zu anderen Orten in Deutschland, weswegen die Trierer nach Luxemburg fahren um zu tanken. Außerdem könnt ihr dort viel günstiger Zigaretten und Kaffee kaufen.

Vielleicht seit ihr ja auch länger in der Gegend und habt Lust einen Tag lang nach Lux City zu fahren?

mosel, mosel, Mosel

An der Mosel könnt ihr nicht nur chillen, sondern auch eine große Fahrradtour machen. Die Strecken sind meistens flach und man kann die wunderschöne Mosellandschaft genießen und ausspannen.

Zu unsportlich? Kein Problem. Am Zurlaubener Ufer werden Schiffstouren angeboten.

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